Bodo Wartke has a Starscore of 1,063,219 and is No.22811 today on the Global social media chart
With a total of 55,627 Facebook fans and 16,556,896 YouTube views. Today Bodo Wartke gained 25 Facebook fans and gained 13,992 YouTube views. His social media ranking has moved down 1 place in the daily Poet Chart to no.26 and remains at no.23 in the all time Poet Chart.
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(Note: All figures below are aggregate totals counting fans from all accounts and pages that a brand has.)
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Musician chart Actor chart Germany chart Western Europe chart Music chart Europe chartIch wurde am 21. Mai 1977 in Hamburg geboren. Frühgeburt. Ich hatte es damals schon sehr eilig. Gab ja auch viel zu tun: Meine Kindheit verbrachte ich in Reinbek, einem Vorort von Hamburg. Dort war ich u.a. lange im Töpferkurs und habe Daumenschälchen für meine Verwandtschaft getöpfert. ("Daumenschälchen" heißen nicht etwa so, weil sie zur Aufbewahrung abgetrennter Daumen dienen, sondern weil sie mit denselben geformt werden - sofern diese dem Körperverbund noch zugehörig sind. Sonst würden sie bestimmt "Zeigefingerschälchen" heißen.) Meine Kumpels und ich haben fast immer draußen gespielt. Das mussten wir tun, denn es gab damals weder Privatfernsehen noch Computerspiele. Nach der dritten Klasse zog ich nach Bad Schwartau um. Dabei wollte ich gar nicht umziehen. Ich wurde einfach mitgenommen. Ich konnte mir damals noch keine eigene Wohnung leisten, sonst wäre ich wohl dageblieben. In Bad Schwartau habe ich mit Geräteturnen und Klavierspielen angefangen. Meistens ging ich vom Geräteturnen direkt zum Klavierunterricht. Manchmal auch umgekehrt. Nach der 4. Klasse ging ich aufs Leibniz-Gymnasium, schräg gegenüber von der Marmeladenfabrik. Im Sommer roch es auf dem Schulhof oft penetrant nach Aprikose. Deshalb haben wir auch nicht so gerne draußen gespielt. Das mussten wir zum Glück auch nicht mehr, denn es gab ja jetzt Privatfernsehen und Computerspiele. Fast alle meine Kumpels hatten einen C64. Ich später auch, aber da hatten alle anderen schon einen Amiga 500. Nach dem Abi leistete ich Zivildienst im OP eines Krankenhauses in Lübeck. Seitdem weiß ich, wie Menschen von innen aussehen: ziemlich unaufgeräumt. Um da Ordnung reinzubringen beschloss ich, Medizin zu studieren. In Berlin. Leider hatte ich zu Schulzeiten verpennt, den (damals noch obligatorischen) Medizinertest zu machen. Also begann ich erstmal mit etwas anderem: Physik. Doch zum Physik-Studieren bin ich dann gar nicht wirklich gekommen, denn am Vorabend meines ersten Unitages fiel ich erstmal eine U-Bahn-Treppe runter. In Bad Schwartau gibt es keine U-Bahn. Folglich auch keine U-Bahn-Treppen. Deshalb war mir deren fachgerechte Benutzung bis dato fremd. Ich hatte ja noch nie üben können. Die ersten drei Wochen meines Studiums verbrachte ich somit im Virchow-Klinikum im Wedding. Sprunggelenksfraktur. Danach begann der große Studentenstreik an sämtlichen Universitäten Berlins und Deutschlands: Zehntausende von Studenten zogen über die großen Straßen und Plätze der Hauptstadt und legten den Verkehr lahm. Und ich mittendrin. Mit Gips und Krücken. Anlässlich des Streiks schrieb ich ein Lied für Gesang und Gitarre, den Streiksong. Der Titel ist nicht wirklich originell, aber man weiß wenigstens gleich, worum es geht. Ich habe den Streiksong ein paarmal vorgesungen auf einigen Kundgebungen, u.a. auf dem Wittenbergplatz, der so rappelvoll war mit Studenten, dass man den Asphalt nicht mehr sehen konnte. Das war wie Woodstock! ... okay, der Vergleich hinkt ein wenig. Ich war in Woodstock ja nicht dabei. Da hätte auch ohnehin niemand dieses Lied verstanden. Gut, in einer englischen Übersetzung vielleicht. Allerdings konnte ich zu Zeiten von Woodstock noch nicht so gut englisch. Und die Reform der katastrophalen deutschen Bildungs- und Hochschulpolitik war in Woodstock ja auch eher ein zweitrangiges Thema. Der Streik ging genauso schnell vorbei, wie er gekommen war. Die meisten Kommilitonen hatten Angst, ihre Scheine nicht zu kriegen oder gar ein Semester zu verlieren. Es wurde daraufhin beschlossen, den Streik in...
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